Jahreskreisfeste

Ich lade dich gemeinsam mit meiner Herzensschwester Ilka ein, die Jahreskreisfeste mit uns zu feiern, die schon unsere Vorfahr*innen vor der Christianisierung gefeiert haben.

Melde dich an, wenn du Interesse hast, dann erhältst du nähere Informationen zum Ort und was du mitbringen darfst.

Wir freuen uns auf dich.

Dauer eines Festes: ca 3 Stunden

Energieausgleich: 40,00 € pro Person oder ein Jahresabo für 299,- €

Alle meine Angebote dienen zur Entspannung und zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Sie ersetzen nicht die Behandlung eines Arztes, Heilpraktiker oder Psychologen

TERMINE 2022

01.02. Imbolc

19.03. Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche

30.04. Beltane

21.06. Sommersonnenwende – Litha

31.07. Schnitterfest – Lammas

20.09. Herbst-Tag-und-Nachtgleiche

31.10. Samhain

19.11 Julkranz binden

21.12. Wintersonnenwende – Jul

IMBOLC/BRIGID

steht für das Ende der dunklen Jahreszeit.

Die Sonne steht jetzt schon merklich länger am Himmel, die ersten Vögel markieren schon ihr Brutrevier.

Die Schutzpatronin des Festes ist Brigid, die Helle, die Strahlende. Sie hilft uns, unsere Visionen zu manifestieren und in die Welt zu bringen. Sie hat auch weiche, mütterliche Qualitäten.

Unsere Ahninnen glaubten, dass jedes Tuch, das man an Imbolc draußen aufhing, des Nachts von Brigid gesegnet wurde.

Jedes Jahr weihten die Menschen für ihren Haushalt eine solche Decke, die „braht Bhride“, die den Kranken Heilung bringen und den Traurigen Trost spenden sollte.

Wann immer sich ein Familienmitglied oder ein anderer Bewohner des Hauses nicht wohlfühlte, ihm oder ihr etwas Schreckliches widerfahren war oder sich eine Krankheit zeigte, legte man diesen selbst gemachten „Mantel der Brigid“ tröstend um die Person.

Entscheide dich für eine Decke oder ein Tuch und hänge diese am Morgen des 1. Februar nach draußen.

Zelebriere dies auf eine Art, die zu dir passt und sich gut anfühlt. Bitte die Göttin Brigid, diese Decke zu segnen. Vielleicht mit eigenen Worten oder mit diesen:

Brigid, Licht des Frühlings und der Erneuerung, segne diese Decke und jeden, den sie umhüllt.

Webe dein Strahlen in diesen Stoff, webe auch dein Lächeln und deine Wärme hinein.

Und schenke jedem deine Berührung, der unter dieser Decke auf dich hofft.

Hole deine Decke am nächsten Morgen wieder ins Haus und bewahre sie an einem besonderen Platz auf, sodass sie sich alle Familienmitglieder holen können, wann immer sie Trost, Heilung oder Beistand benötigen.

Betrachte den Segen Brigids als eine Art Alltagsmagie, die diese Decke zu etwas ganz besonderem macht: zu einem Heilobjekt, zu einer warmen und hilfreichen Medizin.

Quelle: Jennie Appel und Dirk Grosser „Brigid – Lebe die Weisheit einer Heiligen, Göttin und Druidin“

Bitte bringe deine von Brigid geweihte Decke zu unserem Fest mit.

Alles andere erfährst du dann vor Ort. Ich freu mich auf dich.

FRÜHLINGS-TAG-UND-NACHTGLEICHE

Die Tagundnachtgleiche im Frühjahr ist nach der Frühjahrsgöttin Ostara benannt. Ostara ist die Göttin des strahlenden Lichts und des wieder erwachten Frühlings. Sie weckt endgültig die Lebensgeister in uns.

Die Natur feiert ihre alljährliche Wiederauferstehung! Wir sehnen uns nach der zunehmenden Kraft der Sonne, nach ihrer Wärme und ihrem Licht. Der Winter weicht dem Frühling, die Tiere sind für die Paarung bereit, neues Leben wächst auch im Leib der Erde heran. Ein Fruchtbarkeitssymbol ist das rot gefärbte Ei. 

Mutter Erde entfaltet ihre unendliche Schönheit. Es blüht und grünt und die Pflanzen wachsen durch das Erdreich hinaus ans Licht. Die geballte Energie der Natur ist nur in diesen Tagen des Wachstums und Neubeginns so stark zu spüren. Das Neue schafft sich seinen Raum. Die Dunkelheit zieht sich zurück und in jeder einzelnen Zelle des Körpers ist zu spüren: Der Frühling ist da!

Ostara wurde seit jeher ausgelassen und euphorisch gefeiert. Noch heute brennen überall die großen und kleinen Osterfeuer, an denen sich Freunde zusammenfinden und sich gemeinsam daran erfreuen, dass nun die Kälte der Wärme weicht, das neues Leben beginnt und die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht.

Die Energie dieser Zeit gibt uns Kraft, etwas Neues zu beginnen und uns hinauszuwagen.

Wir werden an diesem Abend unserer Vision von Brigid noch einmal nachspüren. Braucht es noch etwas, damit wir sie leben können? Oder ist sie sogar schon wieder etwas in den Hintergrund geraten?

BELTANE/WALPURGIS

Zu Beltane sollten, mit magischen Ritualen, die letzten Reste des Winters ausgetrieben und dem Sommer und der damit verbundenen Fruchtbarkeit zum endgültigen Durchbruch verholfen werden.

Eine wichtige Rolle spielte hierbei das Feuer.

Es soll die Sonne aus ihrem Winterschlaf hervorlocken. Es ist auch ein Zeichen des Neubeginns.

Am Anfang des Festes wurden alle Herdfeuer gelöscht. Das Beltanefeuer wurde aus neun heiligen Hölzern entfacht, die neuen Herdfeuer mit den Überresten des Beltanefeuers neu entzündet. Die Asche des Beltanefeuers wurde später auf den Feldern verstreut.

Das Feuer spielt auch eine reinigende Rolle und soll die Fruchtbarkeit anregen.  Um Krankheiten zu vermeiden, sprang man über das Feuer.  Paare sprangen gemeinsam über das Feuer, als Zeichen ihrer neu geknüpften Verbindung und mit der Bitte um Fruchtbarkeit. Schwangere liefen durch die Überreste des Feuers, in der Hoffnung auf eine leichte Geburt. Und wen wundert es, wenn bei diesem Fest, das ja noch im „Frühling“ stattfindet, aber den Beginn des Sommers markiert, sich das eine oder andere Paar im Anschluss an das Fest in den Wald oder in die Felder begab, um sich dem Liebesspiel zu widmen. Zu dieser Zeit im Jahr, so heißt es, soll das Ehegelöbnis für diese eine Nacht aufgehoben, so dass die Frauen sich den Partner frei wählen konnten. Daher stammt sicher auch der Name der „Hexennacht“.

Beltane  ist vor allem ein Fest der Frauen, das der Fruchtbarkeit. An Beltane wird die Vereinigung von weiblicher und männlicher Kraft gefeiert, die Vereinigung der Erde mit dem Himmel, der Sonne mit der Mondin, der Göttin mit dem Gott… mit dem Ziel, neues Leben, neue Vielfalt zu erschaffen.

Und es ist nach dem tristen grauen Winter ein buntes Fest, ein Fest der Farben. Der Maibaum, der mit einem mit bunten Bändern versehenen Kranz geschmückt wird und um den der Tanz in den Mai getanzt wird, symbolisiert den Weltenbaum und damit die Verknüpfung der alltäglichen mit der nicht alltäglichen Welt.

Und natürlich ist Beltane auch, wie Samhain, ein Fest, an dem die Schleier zur Anderswelt sehr dünn und durchlässig sind und du mit Glück,  die Zaunreiterinnen in den Hecken sitzen sehen kannst.

Überliefert ist auch der Brauch, sich mit dem am Morgen des Beltanetages gesammelten Tau zu waschen, um die eigene Schönheit zu steigern oder zu erhalten.

SOMMERSONNENWENDE

Der Tag der Sommersonnenwende ist der längste Tag des Jahres. Auf ihn folgt die kürzeste Nacht.

Sommersonnenwende ist das Fest des Feuers, das Fest des Lichtes, die Atempause zwischen Saat und Ernte.

Die Menschen mussten sich um diese Zeit so gut wie keine Sorgen machen.  Es herrschten Fülle und Überfluss.

Was gibt es für einen besseren Grund, um ausgelassen, sorgenfrei und fröhlich zu feiern, sich mit Tanz, Gesang, Spiel und lieben Menschen am Leben und dem Mittsommer zu erfreuen?

In der Mittsommernacht werden große und kleine Feuer entfacht, um die die Menschen tanzen und über deren Flammen sie springen. Das soll sie vor Unheil schützen und ihnen Glück bringen. Das berauschende Fest dauert bis tief in die Nacht hinein. Brennende Räder werden entzündet und von den Bergen und Hügeln hinab gerollt.

Gegen Ende des Festes nehmen sich die Menschen einen glühenden Scheit aus dem Feuer mit nach Hause, um mit diesem das eigene Heim zu segnen.

Die Frauen weihen abends im Rauch des Feuers ihre am Tage gesammelten Kräuter, die sie zu Kräutersträußen gebunden hatten (Kräuterweihe). Dazu schmücken sie sich mit geflochtenen Blumenkränzen in ihren Haaren. Die männlichen Tänzer binden sich Gürtel aus Beifuß oder Eisenkraut um die Hüften, die die Potenz erhöhen  sollen.

Rund um die Felder stecken die Menschen ihre Kräuterbüschel, um ihre Felder zu segnen.

Die Sommersonnenwende erzählt von Licht und Überfluss. Aber alles, was jetzt in Hülle und Fülle vorhanden ist, wird auch wieder vergehen. Noch sind die Nächte einladend warm und die Tage voller Kraft und Licht. Der Winter scheint weit entfernt.

Deshalb lass uns das Leben feiern und uns zusammen ausgelassen  durch diese Nacht ums Feuer tanzen.

RITUAL ZUR SCHNITTERIN

Zu Schnitterin feiern wir gemeinsam den Beginn der Ernte.

Die schwarze Göttin der Verwandlung zieht ins Land und beschenkt uns mit einer reichen Ernte, hilft uns dabei, klare Schnitte zu setzen, wo diese notwendig und gereift sind.

Genährt durch die Weisheit unserer Ahn*innen, und geschützt im Frauenkreis, danken wir für all die Fülle, derer wir uns immer wieder bedienen können und für die Unterstützung, die wir erhalten.

In Verbundenheit mit der Natur lassen wir Altes gehen und stärken uns durch eine rituelle Suppe, die wir im Feuer kochen werden.

Ausklingen lassen wir den Abend gemeinsam, gesellig und dankbar, am Feuer.

HERBST-TAG-UND-NACHTGLEICHE/MABON

Mabon ist der Übergang von der hellen in die dunkle Jahreszeit, ein Schwellenfest. Tag und Nacht halten sich die Waage. Die Zeit des Sommers ist zu Ende, die dunkle Jahreszeit beginnt.

Wir können in den Sommer zurück und auf die Zeit vor uns schauen.
Wir stehen nun an einer Schwelle, müssen den Schritt wagen, sie zu übertreten. Hinein ins Ungewisse, das noch im Dunkeln liegt.

Die Tage nehmen nun kontinuierlich ab, ebenso die Wärme. Wir spüren, dass sich der Sommer dem Ende und dem Herbst zuneigt.

Wir beginnen allmählich uns auf die zunehmende Kühle, Nässe und Dunkelheit einzustellen. Indem wir für den Winter vorsorgen.

Wir spüren jetzt, wie wir mit Wärme und Energie aufgeladen,  genährt und gesättigt sind und zugleich spüren wir im Inneren, dass es Zeit ist, sich von der äußeren Welt zu verabschieden und sich auf die Zeit im warmen Haus einzustellen. Nun kehren wir wieder ein und sortieren unsere Ernte. Was nehme ich aus dem Sommer mit, was habe ich geerntet, das mich durch den Winter bringt?

Wir stehen an der Schwelle zwischen Licht und Schatten. Im Schatten begegnen wir unserem ich ohne Schutz und Maske. Hier dürfen wir sein wer wir sind,  dürfen uns annehmen wie wir sind.

Wir werden uns einfach auf das Sein, das Jetzt und das Fließen einlassen und Altes gehen lassen.

Samhain

Zu Samhain gilt es die Vorfahren zu ehren, sie einzuladen und an den Festen teilnehmen zu lassen, mit ihnen Zwiesprache zu halten. Wir können sie um Beistand, Rat und Schutz bitten.

Zu unserem letzten Ahn*innenritual brachte jede* eine Foto von einem lieben bereits verstorbenen Menschen mit. Wir gestalteten einen Ahn*innenaltar, erzählten von unseren Verstorbenen …

… und bereiten zusammen eine Mahlzeit zu,  zu der wir die Verstorbenen einluden. Bereits beim Kochen und während des Essens erzählten wir uns gegenseitig, was wir an den eingeladenen Gästen besonders mochten oder was wir mit ihnen erlebt haben. So waren sie gegenwärtig und Teil unseres Ahn*innenfestes.

WINTERSONNENWENDE

Die Wintersonnenwende ist die tiefste und längste Nacht des Jahres und wird auch MUTTERNACHT genannt. In dieser Nacht gebiert die Göttin tief in der finsteren Erde das Licht. Die Geburt der Sonne steht für den Neubeginn allen Lebens. Der Kreislauf des Jahres beginnt von vorn. Das Licht triumphiert über die Dunkelheit.

Für manche Menschen beginnt schon mit der Wintersonnenwende die Zeit der Rauhnächte.

Der Winter war für die Menschen früher eine gefährliche Zeit, jeder Winter war auch ein Kampf um das Überleben. Würden die Vorräte reichen? Hatten sie genügend Brennholz? Verschonten sie die bösen Geister und Dämonen und überlebte das Vieh? Das Fest der Wintersonnenwende schenkte ihnen Mut, Hoffnung und Kraft. Die Nacht ist noch lang, kalt und dunkel. Doch das Licht ist bereits da, das konnten sie bereits spüren und das war Anlass für ein ausgelassenes Fest.

Mit der Nacht der Wintersonnenwende kehrt die Stille ein. Mit den Rauhnächten folgen Reinigung,  Rückschau, eine Zeit der Segnung und der Weihung dessen, was auf uns zukommt. Es ist die Zeit der Rückbesinnung auf das alte und der Vorbereitung auf das neue Jahr. Die Kraft der Ahnen ist deutlich spürbar. Sie begleitet uns durch die Zeit außerhalb der Zeit.

Das Kommende, Neue liegt bereits als Samen in unserem Schoß und wird in diesen Tagen behütet und genährt, auf dass es im Frühling stark und leuchtend ans Licht kommen kann .

In der Nacht der Wintersonnenwende erfüllt sich das Versprechen der Wiedergeburt allen Lebens.

Die Wintersonnenwende ist ein fester Bestandteil der Jul-Zeit, die Zeit der Wilden Jagd. Dieser Ritt durch die Nächte, samt dem wilden Herr, heißt in einigen Regionen auch heute noch Jolareidi. Dieser Begriff erinnert stark an das dort gebräuchliche Jodeln, mit welchen in den Alpenlanden noch heute die Percht gerufen wird.

Die Percht hat viele Namen. Frau Holle, Perchta, Berchta, Holda oder Frau Gode sind nur einige davon.

Diese Nacht dürfen wir nutzen, um Licht in das Dunkel zu bringen. Wir setzen uns mit der Dunkelheit auseinander. Fürchten wir uns nicht davor, die dunklen Aspekte unseres Lebens zu beleuchten und zu hinterfragen. Wenden wir uns dem Dunklen in uns zu. Es ist Zeit, alle Seiten unseres Seins zu akzeptieren. Arbeiten wir mit unseren Schatten, statt sie zu verdrängen. Geben wir ihnen den Raum, den sie benötigen um sich aufzulösen. Wir können in der Dunkelzeit die geistige Welt bitten, uns dabei zu unterstützen.

Die Natur schweigt und ruht und lässt nach der Nacht der Wintersonnenwende das Licht wieder aufsteigen. Machen wir es ihr nach. Räumen wir auf, bringen wir Dinge zu Ende und vergessen bei all dem nicht, für all das dankbar zu sein, was das Leben uns geschenkt hat.

Das Wintersonnenwendfeuer symbolisiert die Wiedergeburt der Sonne aus dem heiligen Schoß der Mutter Göttin.

Alle meine Angebote dienen zur Entspannung und zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Sie ersetzen nicht die Behandlung eines Arztes, Heilpraktiker oder Psychologen.